Geworfen
in diese verrückte Welt in der Nähe eines kleinen Dorfes namens Nevada Moapa ,
verbrachte ich viel Zeit mit der Erforschung des Pahranagat Refuge. Meine
Kindheit verlief in einer schieren Art; taub, stumm und blind . Meine Mutter
war ein verrücktes Grenzhuhn, die ihr Leben im Speisesaal des Cesars Palace
verbrachte. Jemand rettete mich und schickte mich ins Internat nach
Canyonville, der Christian Academyin
Oregon.
Danke,
so weit ihr Bastarde. Drei Jahre später verließ ich Oregon. Von der Westküste
an die Ostküste. Ich war nicht mehr dick und dumm wie ein Backstein und trat in
die 60 Lincoln Center Plaza. Bereit für ein Skating auf dem dünnen Eis eines
neuen Tages.
Ich weiß nicht, wie es ihm gelungen ist, aber er schaffte es! Während dieser
Zeit lehrte mich ein junger und talentierter Klavierspieler, sein Name war
Klaus Melber, die Liebe zur klassischen Musik. Ihm war das nicht bewusst. Und
mir auch nicht. Aber es funktionierte.
Es ereignete sich Jahre später- im
Dezember 2012 -dass mein sechs Jahre
alter Sohn und ich"Die Toten Hosen
- Alex " hörten, einer inzwischen etablierten Punk-Band in Deutschland
(die in den späten 80er Jahren meine Wohnung in Konstanz nach einem Konzert
dekonstruierte). So entdeckten wir den zweiten Satz von Beethovens 9.
Symphonie.
Ich hörte meinen großen Mund sagen: Hören Sohn, ich habe den ganzen Song in
meiner kompletten Beethoven-Sammlung! Willst du es hören? Er antwortete: Ja,
ich will.
Ich überprüfte alle 56 CDs in der Collection Box aber eine fehlte: die 9.
Sinfonie!
Am nächsten Morgen begann ich die virtuelle Produktion des zweiten Satzes der
9. Sinfonie. Die Reise begann - und 04042014 wird der Release-Tag aller
Symphonien 1-9 von Ludwig van Beethoven, sowie der IOS -App "Beethoven to
Go", sein.
After 16 month of hard, merciless and ascetic work, day by day without the glow of a warming sunbeam it is done and will now be presented to the world: "Beethoven to Go" by Berlin Virtual Symphonics. The first virtual Recording of all Symphonies from Ludwig van Beethoven.
At the same time we will release the firstSymphony No.5 App on IOS.
Coming April 04 2014 on iTunes and Youtube
Ludwig van Beethoven
Im Frühjahr 1808 war es endlich vollbracht. Nach vierjähriger
Arbeit, immer wieder unterbrochen durch Auftragsarbeiten. Die
Kontinentalsperre Napoleons war in vollem Gange. Erst vor kurzem war
er in Spanien einmarschiert. Mit Erlaubnis der Spanier um auf dem
Landweg Portugal anzugreifen.
Erst einmal in Spanien angekommen, besetzen seine Truppen auch
wichtige Orte in Spanien. Er entmachtet den Spanischen König. Der
Spanische Unabhängigkeitskrieg beginnt und Goya malt sein berühmtes
Bild, die „Erschießung der Aufständischen“.
Die Spanier erfinden den Guerilla Krieg. Napoleon, einst
Revolutionär hatte sich inzwischen selbst zum Kaiser gekrönt und
Beethoven hatte sich entsetzt von ihm abgewandt.
Die Napoleonischen Kriege hatten Beethoven sowohl seine Pläne in
Paris, wie auch seine Aufenthalte in London zerplatzen lassen. Gerade
London. Dort wurde er – anders als in Wien – bereits gefeiert und
verehrt, fand die Anerkennung und Unterstützung, die er in Wien
nicht fand. Noch nicht.
Geboren wurde Ludwig van Beethoven 1770 in Bonn, das damals zu
Kurköln gehörte. Bekannt ist nur sein Taufdatum vom 17. Dezember.
Seine familiäre Herkunft liegt allerdings im flämischen Brabant.
Seinen Großvater, der für Beethoven Vorbild war, verschlug es 1733
als Sänger an den Kurfürstlichen Hof nach Bonn. Eine Musiker -
Familie also!
Beethoven beginnt seine musikalische Laufbahn im Alter von sieben
Jahren. Schnell profiliert er sich als Pianist, der zeitlebens mit
Wucht die Qualität eines Pianofortes zu testen wusste, als Organist,
Cembalist und Bratschist. Über seinen Lehrer steht er den
Freimaurern und Illuminaten nahe. Die Ideen der Französischen
Revolution ergreifen Europa.
Nachdem Beethoven bereits 1786 einige Zeit in Wien verbracht
hatte, ließ er sich nach einer Studienreise 1792 in Wien nieder. Die
Franzosen hatte das Rheinland besetzt, der kurfürstliche Hof musste
fliehen und Beethovens Gehaltszahlungen blieben aus.
Wovon leben? Wie schon in Bonn suchte er sich in der Wiener
Adelsschicht, die in der vornapoleonischen Zeit das kulturelle Leben
der Stadt bestimmte, Mäzene. Er fand sie in Fürst Lobkowitz und
Fürst Lichnowsky. Doch noch ist er nicht das anerkannte Genie, der
Komponist, der zusammen mit Mozart und Hayden einer ganzen Epoche der
Musikgeschichte seinen Stempel aufdrücken sollte. Er ist ein
Klaviervirtuose, der besonders durch seine wilde Technik und seine
Fantasie auffällt.